Wer seine Tonträgersammlung katalogisieren möchte und dafür herkömmliche Programme einsetzt, dem werden sehr schnell die Grenzen dieser Programme aufgezeigt.

Bei dem Begriff "SAMMLUNG" wurde hier an größere Dimensionen gedacht.
Wer 100 CD's und vielleicht 100 Schallplatten katalogisieren möchte und nicht beabsichtigt diese Anzahl auf der nach oben offenen Tonträgerskala zu erweitern, der ist bestimmt mit einer Datenbank von der Stange genau so gut bedient.

In der Regel ist es aber bei herkömmlichen Datenbanken nicht mal möglich ein Plattenlabel oder/und eine Labelnummer einzugeben. Ganz zu schweigen von Spezialkriterien wie Zustand des Tonträgers und Covers, wann der Tonträger von wem zu welchem Preis gekauft wurde und wie hoch der eigene Liebhaberwert und der Katalogwert ist.

Oftmals fehlen auch wichtige Kriterien, die eigentlich nicht fehlen dürften. Dazu zählt z.B. die Eingabemöglichkeit des Pressungsjahres des Tonträges und das Veröfftentlichungsjahr des einzelnen Liedes. Denn gerade hier gibt es gravierende Unterschiede. So kann die Rolling Stones CD Sticky Fingers z.B. 1991 gepresst sein, die Songs wurden aber bereits 1971 veröffentlicht. Gibt man also in den herkömmlichen Programmen als Suchbegriff 1971 ein und man hat vorher in der Eingabemaske das Pressungsjahr mit 1991 definiert, wird man diese CD und deren Titel nicht finden. Anders herum gesehen: Hat man 1971 in die Eingabemaske eingegeben, fehlt einem die Information, wann die CD gepresst wurde.

Außerdem lassen sich herkömmliche Datenbanken kaum den eigenen Bedürfnissen anpassen. Und wenn doch, dann nur in einem sehr geringen Umfang. Das fängt schon mit der Eingabe der Musikstile an. Gerade die Älteren unter uns können wenig mit Begriffen wie House, Techno oder Hip Hop anfangen, da deren Sammlungen diese Musikstile gar nicht enthalten. Ich möchte es an dieser Stelle jedem selbst überlassen, zu urteilen, ob man bei diesen Stilen überhaupt noch von Musik sprechen kann. Und was man heute unter dem Begriff "Rhythm & Blues" versteht ist ohnehin unter aller Kanone. Irgendwie kommt es einem so vor, als ob die Datenbanken von 20jährigen programmiert werden die noch nie etwas von New Wave, Rockabilly, Progressive, Schlager, Beat, Krautrock, Underground oder Glamrock gehört haben. Da man dem Grundgerüst der Datenbank aber meistens keine selbstdefinierten Musikstile hinzufügen kann, ist man schon zu einem Kompromiss gezwungen. Dieser sieht dann meistens so aus, dass alle Tonträger den oberflächlichen Musikstil "Rock" erhalten, weil alles andere dann doch nicht so recht passt.

Dieser Willkür wollte ich mich nicht länger aussetzen und programmierte daher meine eigene Datenbank mit Microsoft Access, die ich auf diesen Seiten präsentieren möchte. Die Datenbank enthält mit Stand vom 11.04.2007 insgesamt 6.925 Tonträger mit 35.697 Titeln von Singles, Maxi-Singles, LP's, MC's, CD's, etc. Es sind jedoch noch immer nicht alle Titel erfasst, sodass zu guter letzt ca. 50.000 Titel die Datenbank füllen werden. Falls Ihr interessiert seid, klickt Euch durch das Menue. Vielleicht erhaltet Ihr die eine oder andere Anregung.






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